Chronische Wunden und Wundheilungsstörungen sind ein häufiges klinisches Problem, vor allem bei älteren Patienten. Das Management dieser Wunden erfordert jedoch hohe Expertise und Erfahrung. In vielen Fällen ist Wundmanagement erst erfolgreich, wenn die Ursache der Wunde behandelt wird.
Die Bedeutung der Gefäßmedizin in der Wundversorgung
Viele Patienten mit chronischen Wunden leiden unter arteriellen oder venösen Durchblutungsstörungen, wie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK), auch Schaufensterkrankheit genannt, oder der chronisch-venösen Insuffizienz (CVI). Diese Erkrankungen können und sollen so weit wie möglich behandelt werden, um die Wundheilung zu erleichtern. Je nach Ursache erfolgt dies durch Wiedereröffnung verschlossener Arterien oder Verödung erkrankter Venen. Eine frühzeitige gefäßmedizinische Untersuchung in der Praxis des Gefäßmediziners Dr. Wolfgang Matzek kann helfen, schwerwiegende Komplikationen zu verhindern und die Entstehung einer Wunde zu vermeiden.
Um Patienten mit chronischen Wunden eine möglichst optimale Versorgung zu bieten, arbeiten der Gefäßmediziner Dr. Wolfgang Matzek und die diplomierte Krankenpflegerin und Wundmanagerin Stefanie Schmelzer, pflegstro.at, beim Thema Wundmanagement zusammen. Gemeinsam bieten sie Patientinnen und Patienten eine fachübergreifende Versorgung – von der Diagnose über die Therapie bis zur Nachsorge.
„Patientinnen und Patienten, die mit bereits vorhandenen Wunden in meine Facharztpraxis kommen, werden von mir auf Gefäßerkrankungen untersucht und behandelt. Anschließend verweise ich sie an die Wundmanagerin Stefanie Schmelzer zur weiteren Wundbehandlung“, erklärt der Gefäßspezialist Dr. Wolfgang Matzek.
Die Rolle der Wundmanagerin in der Therapie
Stefanie Schmelzer begleitet ihre Patientinnen und Patienten mit chronischen Wunden fachkundig und individuell. Sie sorgt nicht nur für eine optimale Wundversorgung, sondern unterstützt auch bei der Umsetzung präventiver Maßnahmen. Dabei achtet sie besonders darauf, ob Hinweise auf eine arterielle oder venöse Erkrankung bestehen.
Wenn es solche Anzeichen gibt, empfiehlt sie, einen Termin bei Dr. Wolfgang Matzek zu vereinbaren, um die Entstehung oder Verschlechterung einer Wunde zu verhindern.
Die enge Abstimmung mit dem Gefäßmediziner ermöglicht es, Indikationen und Kontraindikationen genau zu beachten und die bestmögliche Therapieform für den Patienten auszuwählen.
Patienten profitieren von der Zusammenarbeit
Die enge Kooperation zwischen Arzt und Wundmanagerin bringt zahlreiche Vorteile für die Patienten:
Ganzheitliche Behandlung
- Der Gefäßmediziner kann Durchblutungsstörungen als mögliche Ursache der Wunde erkennen und gezielt behandeln.
- Die Wundmanagerin sorgt für eine fachgerechte Versorgung der Wunde, um die Heilung zu fördern.
Frühzeitige Intervention und kürzere Behandlungsdauer
- Durch die enge Zusammenarbeit erfolgt typischerweise eine schnellere Diagnosestellung, wodurch das Risiko für Komplikationen wie Infektionen oder Amputationen verringert wird.
- Die Kombination aus Gefäßtherapie und professionellem Wundmanagement beschleunigt die Heilung und reduziert das Auftreten von Wundheilungsstörungen.
Optimierte Nachsorge
- Langfristige Betreuung durch beide Fachbereiche minimiert das Risiko für neue Wunden und verbessert die Lebensqualität der Patienten.
Fazit
Die Zusammenarbeit zwischen Dr. Wolfgang Matzek und Stefanie Schmelzer, pflegstro.at, zeigt, wie wichtig eine interdisziplinäre Herangehensweise in der Wundversorgung ist. Durch Kooperation von Gefäßmedizin und Wundmanagement profitieren Patienten von einer rascheren Diagnose und effizienteren Therapie. Damit kann das Risiko für schwerwiegende Komplikationen verringert und die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten verbessert werden.
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